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U-Bahn U2/9 "Donauspital"

Allgemein

Durch die Verlängerung der U2 in den Bereich Stadlau / Aspern sollte eine verkehrswirksame Anbindung dieses Raumes an die Stadt erzielt werden, um einen möglichst großen Anteil des Donau querenden Verkehrs auf die Linie U2 zu verlagern. Der Bauabschnitt schließt in der Langobardenstraße an den zwischen Stadlau und Hardeggasse gelegenen Bauabschnitt U2/8 an und endet ca. 200 m vor der Erzherzog Karl Straße.

Projektbeschreibung

U-Bahn U2/9  "Donauspital"

Der Bauabschnitt wurde zur Gänze in einfacher Hochlage errichtet. Die Trasse folgt vorerst der Langobardenstraße auf Brückentragwerken bis zur Station Donauspital. Die Station ist mit Mittelbahnsteig und mit in die Tragwerke integrierten, zentralen Kollektor versehen und besitzt an beiden Enden Aufnahmegebäude im Bereich der Tamariskengasse und der Buchsgasse. Nach der Station schwenkt die Trasse mit einem Linksbogen in das Stadterweiterungsgebiet „Erzherzog Karl Straße“.

Alle Brückentragwerke wurden als schlaff bewehrte Durchlaufplatten mit Regelstützweiten von ca. 20 m ausgebildet, wobei im Regelfall drei Felder zu einem Tragwerk zusammengefasst sind. Die Innenstützenreihen sind mit den Tragwerken biegesteif verbunden, die Lagerung der Endfelder erfolgte auf Verformungslagern.  Der Unterbau besteht bei den zweigleisigen Tragwerken aus Rundstützenpaaren, bei den eingleisigen Tragwerken besitzen die Stützen ovale Form.  Die Tragwerksstützen sitzen auf Stahlbetonrosten, die mit Bohrpfählen Durchmesser 120 cm tief gegründet sind.

Im Fall der eingleisigen Tragwerke sind pro Stütze zwei Bohrpfähle über den Rost in die Lastabtragung eingebunden, bei den breiteren, mehrgleisigen Tragwerken sitzen die Stützen auf Pfahlreihen, die ebenfalls mit Stahlbetonrosten verbunden sind.

 

Baubschnittslänge : ca. 1140 m

 

Leistungen

  • Statisch – konstruktive Prüfung Einreichplanung, Ausschreibung, Detailplanung

Auftraggeber

Wiener Linien GmbH &Co. KG

 


Voriges Projekt:
U-Bahn U2/16 „Seestadt“
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