Brückenbau

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Straßenbrücke Guntramsdorf (Anningerstraße)

Allgemein

Die neue Feldwegbrücke ersetzt die alte, bereits baufällige, Brücken aus dem Jahre 1890 bzw. 1955.  Die Brücke überspannt die ÖBB-Strecke Wien Hauptbahnhof – Spielfeld / Straß bei Bahn km 19,271 und wird aufgrund der unmittelbaren Nähe zur der Bahnstation Guntramsdorf Thallern (Niederösterreich) zur Erreichbarkeit beider Bahnsteige benötigt.

Projektbeschreibung

Straßenbrücke  Guntramsdorf (Anningerstraße)

Sämtliche Arbeiten mussten unter Bahnbetrieb bzw. in bereits im Vorfeld von den ÖBB festgelegten Gleissperren erfolgen. Das Brückentragwerk wird von einem unten offenen Stahlbetonrahmen mit Flachfundierung gebildet. Den Rahmenriegel bildet eine im Bereich der Widerlager mit Vouten versehene Stahlbetonplatte in Fertigteilbauweise, die aus Gewichtsgründen mit zwei Längsfugen versehen ist. Um die Manipulationszeit oberhalb der Südbahngleise zu minimieren, wurden auf die jeweils außen liegenden Fertigteile die Randbalkenkonstruktionen bereits vor dem Einhubvorgang aufgesetzt und gemeinsam montiert. Nach der Auflagerung der drei Fertigteilträger auf den Ortbetonwiderlagern erfolgten der Verguss der beiden Längsfugen und die monolithische Verbindung der Riegel mit den Rahmenstielen.

 

Die Seitenflügel sind fugenlos an die Widerlagerwände angeschlossen. Den Übergang von der Brücke zum Dammbereich bilden Schleppplattenkonstruktionen, die über Stahlbetonkonsolen mit den Widerlagern verbunden sind. An der Rückseite der Widerlagerwände wird das anfallende Sickerwasser über eine Filterbetonwand zur Drainageleitung geführt und über diese im Bereich der Enden der Widerlagerflügel an die Böschungsoberflächen abgeleitet.

 

Gegenüber dem Bestand wurde im Brückenbereich und teilweise in den anschließenden Dammbereichen bahnhofseitig ein 1,50 m breiter Gehsteig angeordnet.

 

Leistungen

  • Ausschreibungsplanung
  • Ausführungsplanung

 

Auftraggeber

ÖBB Infrastruktur AG

 


Voriges Projekt:
Brücke Beatrixgasse
Nächstes Projekt:
U-Bahn U2/8 „Stadlau, Hardegasse“